Die Standardmontage einer Split-Klimaanlage (ein Innen- und ein Aussengerät, Leitungslänge bis 3 m) kostet gemäss NUMIQ Preisliste 857.20 CHF pro Stück, je nach Region und Umfang 685.70 CHF bis 1114.42 CHF. Im Preis inbegriffen sind Leitungen, Stromanschluss, Konsole, Abdeckkanäle und die Inbetriebnahme. Jeder weitere Meter Leitung kostet ab 61.90 CHF/m, das Spitzen von Schlitzen 23.80 CHF/m, deren Verputzen 20.00 CHF/m und eine längere Stromzuleitung 25.70 CHF/m. Den Endpreis beeinflussen vor allem die Leitungslänge, das Wandmaterial und der Zugang zum Aussengerät.
Im Standard sind bis zu 3 m enthalten, jeder weitere Meter wird je nach Geräteleistung verrechnet.
Der Abdeckkanal ist inbegriffen, Schlitze und Kernbohrung werden zusätzlich verrechnet.
Ein Anschluss bis 3 m ist inbegriffen, eine längere Zuleitung wird zusätzlich verrechnet.
Dach, Montage unter dem Fenster oder Höhen über 3 m gelten als erschwerte Bedingungen.
Leistung aus dem Preisverzeichnis kalkulieren
Der Montagepreis ergibt sich nicht aus einer einzigen Zahl. Zuerst lohnt sich ein Blick darauf, was zur Standardmontage gehört, danach kommen die zusätzlichen Leitungsmeter und die Arbeiten dazu, die Ihre Wand erfordert.
- Montage und Inbetriebnahme von Innen- und Aussengerät unter Standardbedingungen
- Kupferleitungen in dampfdichter Isolation bis zu einer Länge von 3 m
- Stromversorgung und Verbindungskabel bis zu einer Länge von 3 m
- 1x Wanddurchbruch und Kondensatableitung im natürlichen Gefälle zum Aussengerät
- Montagezubehör, z. B. Wandkonsole für das Aussengerät
- Abdeckkanäle inklusive Formstücke für die Leitungsführung
- Druckprobe, Evakuieren und Probebetrieb
- Instruktion zur Bedienung und Eintrag im Montageprotokoll
Die aufgeführten Positionen beschreiben den Umfang der Standardmontage. Der aktuelle Preis wird in der Preisliste je nach gewählter Region angezeigt.
Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer. Der Arbeitspreis enthält nur die Arbeit. Der Preis mit Material enthält zusätzlich Hilfsmaterial (Kleber, Grundierung, Dichtstoffe, Befestigungsmaterial). Wandfliesen, Bodenfliesen, Bodenbeläge, Farbe und Sanitärobjekte wählt und kauft der Kunde selbst, sie sind nicht enthalten.
| Position | EH | Preis / EH | Menge | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Air conditioning | ||||
| Montage Split-Klimaanlage (Innen-/Aussengerät) bis 3 m Leitungsweg | Stk. | 857.20 CHF | - | |
| Montage Multisplit-Klimaanlage 2 Innengeräte + 1 Aussengerät bis 3 m Kältemittelleitung | Stk. | - | ||
| Montage Multisplit-Klimaanlage 3 Innen- + 1 Aussengerät bis 3 m Kältemittelleitung | Stk. | - | ||
| Wandschlitze für Klimaleitungen stemmen | m | 23.80 CHF | - | |
| Schlitze nach Klimaleitungsinstallation verschliessen und verputzen | m | 20.00 CHF | - | |
| Stromkabel verlegen | m | 25.70 CHF | - | |
| Wanddurchbruch nicht tragende Wand bis 10 cm | Stk. | 47.63 CHF | - | |
| Wanddurchbruch tragende Wand bis 25 cm | Stk. | 76.20 CHF | - | |
| Kältemittelleitung über 3 m verlängern, Gerät 2,5 bis 3,5 kW | m | 61.90 CHF | - | |
| Kältemittelleitung über 3 m verlängern, Gerät 5 kW | m | 69.72 CHF | - | |
| Kältemittelleitung über 3 m verlängern, Gerät 7 kW | m | 77.53 CHF | - | |
| Leichtes Alu-Rollgerüst für Aussenmontage bis 2. OG | Etage | 190.50 CHF | - | |
| Geräteleistung | Typischer Einsatz | Preis pro Meter |
|---|---|---|
| 2,5 und 3,5 kW | Zimmer, Schlafzimmer, kleinere Wohnung | 61.90 CHF/m |
| 5 kW | Wohnzimmer mit Küche | 69.72 CHF/m |
| 7 kW | Offener Wohnbereich, Einfamilienhaus | 77.53 CHF/m |
Leistungsstärkere Geräte benötigen Leitungen mit grösserem Durchmesser, deshalb ist der Meterpreis höher. Der Preis umfasst Material und Arbeit.
Die Höhe des Zuschlags hängt vom Aufwand ab und wird bei der Besichtigung vor Ort festgelegt.
Leistungsarten und ihre Preise
Die häufigste Lösung für ein Zimmer oder Schlafzimmer, Leitungslänge bis 3 m im Preis inbegriffen.
Ein Aussengerät versorgt mehrere Räume, dafür gibt es mehr Leitungen und Verbindungen.
Verdeckte Leitungsführung in Backstein oder Porenbeton. In tragenden Betonwänden nur nach statischer Abklärung.
Stromversorgung über 3 m, typischerweise als separate Gruppe ab der Elektroverteilung.
Arbeitsablauf
- 01Besichtigung: Position der Geräte, Leitungslänge, Art der Kondensatableitung und Leistung werden festgelegt.
- 02Die Montageplatte des Innengeräts und die Konsole des Aussengeräts werden in der tragenden Schicht befestigt.
- 03Die Wanddurchführung wird mit Gefälle nach aussen gebohrt, bei Bedarf werden auch Schlitze gespitzt.
- 04Die isolierten Kupferleitungen, die Kondensatleitung und das Verbindungskabel werden knickfrei verlegt.
- 05Die Rohre werden abgelängt, entgratet und gebördelt, die Verbindungen mit dem Drehmomentschlüssel angezogen.
- 06Der Kreislauf wird mit Stickstoff abgedrückt und die Verbindungen werden auf Dichtheit geprüft.
- 07Der Kreislauf wird auf unter 500 Mikron (rund 67 Pa) evakuiert und das Vakuum während 10 bis 15 Minuten beobachtet.
- 08Die Serviceventile werden geöffnet, das Gerät wird angeschlossen und der Kondensatablauf mit Wasser getestet.
- 09Ausblastemperatur, Temperaturdifferenz und Stromaufnahme werden gemessen.
- 10Erst nach der Dichtheitsprüfung werden die Schlitze zugeputzt, die Kanäle montiert und die Bedienung erklärt.
- Zweistufige Vakuumpumpe und digitales Vakuummeter
- Stickstoff mit Druckminderer
- Bördelgerät und Drehmomentschlüssel
- Rohrabschneider, Entgrater und Biegegerät für Kupfer
- Kernbohrgerät
- Kältemittel-Lecksuchgerät
Deckt undichte Verbindungen auf, bevor das Kältemittel eingefüllt wird.
Entfernt Luft und Feuchtigkeit, die das Öl und den Kompressor schädigen.
Kontrolle von Temperaturen, Drücken, Kondensatablauf, Vibrationen und Geräuschpegel.
| Kontrollpunkt | Korrekte Ausführung | Warnsignal |
|---|---|---|
| Kupferrohr | Knickfrei verlegt, Verbindungen zugänglich und isoliert | Versteckter Knick unter der Isolation |
| Kondensat | Durchgehendes Gefälle, Ablauf mit Wasser geprüft | Gegengefälle oder Ablauf über die Fassade |
| Elektrik | Eigene Absicherung, Leiter mit Aderendhülsen | Lose Litzen direkt unter der Klemme |
| Aussengerät | Stabile Konsole und Schwingungsdämpfer | Vibrationen werden auf die Wand übertragen |
| Inbetriebnahme | Druckprobe, Evakuieren und Protokollieren der Werte | Nur Öffnen der Ventile ohne Messung |
Was in der Standardmontage enthalten ist und was extra kostet
Die Standardmontage einer Split-Klimaanlage ist ein klar umrissenes Paket. Dazu gehören die Montage und Inbetriebnahme von Innen- und Aussengerät, ein Wanddurchbruch, die Kupferleitungen für das Kältemittel und das Stromkabel bis 3 Meter Länge, die Kondensatleitung mit natürlichem Gefälle zum Aussengerät, eine Wandkonsole, Abdeckkanäle mit Formstücken, eine Einführung in die Bedienung und ein Montageprotokoll. Die vollständige Liste und die aktuellen Preise sehen Sie weiter oben in der Preisliste.
Zusätzlich verrechnet werden drei Gruppen von Arbeiten:
- Längere Leitungen. Jeder Meter über die 3 Meter hinaus wird je nach Geräteleistung verrechnet, denn stärkere Geräte brauchen Rohre mit grösserem Durchmesser.
- Bauarbeiten. Schlitze spitzen und wieder zugipsen, ein zweiter Durchbruch oder eine Kernbohrung durch Stahlbeton oder eine gedämmte Aussenwand.
- Erschwerte Bedingungen. Montage auf dem Dach, unter einem Fenster oder höher als 3 Meter, wo ein Gerüst oder eine Hebebühne nötig ist. Wie hoch der Zuschlag ausfällt, zeigt sich bei der Besichtigung vor Ort.
Deshalb lohnt sich eine Offerte mit einzelnen Positionen statt einer Pauschale. Sie können so jede Zeile nachvollziehen, und der Monteur kann sie begründen, weil jeder Meter und jeder Durchbruch seinen Platz hat.
Split, Multi-Split und Klimaanlage für die Wohnung mit Montage
Ein Split-Gerät besteht aus einem Innen- und einem Aussengerät. Diese Lösung ist günstig, zuverlässig und im Service einfach. Bei einem Multi-Split hängen zwei oder mehr Innengeräte an einem einzigen Aussengerät, in Wohnungen meist zwei bis drei. Das spart Platz an der Fassade oder auf dem Balkon. Dafür sind die Leitungen länger, es gibt mehr Verbindungen, und fällt das Aussengerät aus, sind alle Räume gleichzeitig ohne Kühlung. Bei zwei benachbarten Zimmern ist der Unterschied oft klein, ab drei Zimmern wird ein Multi-Split interessant.
Wenn Sie eine Klimaanlage für die Wohnung mit Montage suchen, rechnen Sie immer mit zwei Teilen: dem Gerät, je nach Marke und Leistung, und der Montage gemäss Preisliste. Offerten nach dem Muster «Gerät inklusive Montage zu einem Preis» sollten Sie sich aufschlüsseln lassen. Häufig steckt darin nur eine Leitung von 2 Metern, eine billige Isolation oder eine fehlende Evakuierung.
Wohnung oder Haus: worin sich die Montage unterscheidet
Wohnung im Mehrfamilienhaus. Die Leitungen sind meist kurz, das Aussengerät kommt auf den Balkon oder an die Fassade direkt hinter dem Innengerät. Die Grenzen setzt hier eher das Gebäude selbst. Klären Sie den Standort des Aussengeräts vorab mit der Liegenschaftsverwaltung und den Nachbarn ab, bei Stockwerkeigentum betrifft die Fassade alle Eigentümer, und ein leises Gerät an einem guten Platz erspart viel Ärger. In tragende Betonwände werden waagrechte Schlitze ohne Abklärung durch einen Bauingenieur grundsätzlich nicht gespitzt. Die Leitung läuft dann in einem Abdeckkanal oder durch einen Durchbruch direkt hinter dem Innengerät.
Einfamilienhaus. Hier sind die Leitungen oft länger und führen häufig durch die Aussendämmung. Das Aussengerät steht auf dem Boden oder auf einer Konsole bei der Terrasse. Achten Sie auf einen Platz, der nicht direkt vor dem Schlafzimmerfenster der Nachbarn liegt, denn in der Schweiz wird Lärm von Aussengeräten aufmerksam wahrgenommen, vor allem nachts. Bei einer gedämmten Fassade muss der Durchbruch so abgedichtet sein, dass keine Wärmebrücke entsteht und kein Wasser hinter die Dämmung läuft. Das Kondensat lässt sich in eine Sickerleitung oder in die Meteorwasserleitung führen. Bei mehreren Zimmern auf verschiedenen Stockwerken kommen öfter ein Multi-Split oder zwei separate Split-Geräte zum Einsatz.
Welche Leistung die Klimaanlage braucht
Die Frage nach der Leistung kommt meist zusammen mit der Frage nach dem Preis, und das zu Recht. Ein zu kleines Gerät läuft ständig auf Volllast. Ein zu grosses Gerät schaltet oft ein und aus, sobald der Kühlbedarf unter seine kleinste regelbare Leistung fällt. Als grobe Orientierung nach Raumfläche dient die Übersicht auf dieser Seite. Sie gilt für übliche Raumhöhen und eine durchschnittliche Dämmung. Grosse Südfenster, ein Dachzimmer direkt unter den Ziegeln oder ein Büro mit mehreren Personen verlangen eine Stufe mehr. Die genaue Auslegung macht idealerweise der Monteur bei der Besichtigung.
| Raumfläche | Richtwert Kühlleistung | Typisch für |
|---|---|---|
| bis 25 m² | 2,5 kW | Schlafzimmer, Kinderzimmer |
| 25 bis 35 m² | 3,5 kW | Wohnzimmer in einer Wohnung |
| 35 bis 50 m² | 5 kW | Wohnzimmer mit Küche |
| 50 bis 70 m² | 7 kW | Offener Wohnbereich, Dachgeschoss |
Richtwerte bei einer Raumhöhe bis 2,7 m und üblicher Dämmung. Grosse Südfenster, ein Dachgeschoss oder viele Personen im Raum erfordern eine Leistungsstufe höher. Die genaue Auslegung macht der Monteur bei der Besichtigung vor Ort.
Kupferleitung und Isolation: hier wird nicht gespart
Die Kältemittelleitungen werden mit Bördelverbindungen an die Geräte angeschlossen, Verbindungen unterwegs werden hart gelötet. Der ganze Kreislauf arbeitet mit hohem Druck und muss über die gesamte Lebensdauer des Geräts dicht bleiben. In neuen Geräten steckt heute meist das Kältemittel R32, bei neueren Modellen auch R290. In der EU dürfen seit dem 1. Januar 2025 keine neuen Single-Split-Geräte mit weniger als 3 kg Kältemittel und einem Treibhauspotenzial (GWP) von 750 oder mehr in Verkehr gebracht werden, also auch keine mit R410A. Die Schweiz schränkt Kältemittel mit hohem Treibhauspotenzial über die Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung (ChemRRV) ebenfalls ein, Details klärt der Kältefachbetrieb.
- Wandstärke 0,8 mm. Für die üblichen Dimensionen 1/4", 3/8" und 1/2" ist das der Standard für Kälterohre nach SN EN 12735-1, ausgelegt auf die Drücke moderner Kältemittel.
- Kupferreinheit 99,9 %. Kältekupfer der Sorte Cu-DHP ist weichgeglüht, innen getrocknet und ab Werk mit Stopfen verschlossen, damit weder Feuchtigkeit noch Schmutz hineingelangen.
- Dampfdichte Isolation. Eine geschlossenzellige Isolation verhindert, dass sich an der kalten Leitung Wasser bildet. Draussen muss sie UV-beständig sein, sonst zerfällt sie nach zwei bis drei Saisons.
Warum nicht einfach Sanitärkupfer aus dem Baumarkt? Nicht, weil es zu dünn wäre, nach SN EN 1057 hat es oft sogar 1 mm Wandstärke. Das Problem: Es ist meist hart und lässt sich schlecht biegen, innen weder getrocknet noch verschlossen, und die metrischen Masse passen nicht zu den Bördelmuttern in Zoll. Feuchtigkeit und Schmutz im Kreislauf gelangen ins Öl und sind die häufigste Ursache für einen festgefressenen Kompressor.
Kupfer wird mit einer Biegezange oder Biegefeder in genauen Radien gebogen. Ein Knick unter der Isolation ist nicht zu sehen, doch der verengte Querschnitt macht das Gerät lauter, belastet den Kompressor und erhöht den Stromverbrauch. Ebenso schadet eine zu kurze Leitung. Die Hersteller schreiben eine Mindestlänge vor, weil die Leitung Vibrationen dämpft und hilft, das Öl im Kreislauf richtig zu verteilen.
Kondensat ableiten, ohne Streit mit den Nachbarn
Beim Kühlen entzieht das Innengerät der Luft Feuchtigkeit, und dieses Wasser muss irgendwohin. Im Mehrfamilienhaus ist das Kondensat der häufigste Grund für Streit mit Nachbarn und für Schäden an der Wand.
- Gefälle von mindestens 1 %. Also ein Zentimeter pro Meter, auf der ganzen Länge und ohne Gegengefälle.
- Keine unnötigen Bögen. Jede Erhöhung fängt Schmutz, und die Leitung setzt sich mit der Zeit zu.
- Isolierter Schlauch. An einem nicht isolierten Schlauch im Schlitz schlägt sich Luftfeuchtigkeit nieder, und dieses Wasser geht direkt in die Wand.
Stimmt das Gefälle nicht, sucht sich das Wasser einen eigenen Weg, fast immer in die Wand unter dem Innengerät. Der Anschluss an das Abwasser in der Wohnung ist eine saubere Lösung, aber nur über einen geeigneten Geruchsverschluss. Gut bewährt hat sich ein Siphon mit Trockenklappe, der auch dann keinen Kanalgeruch durchlässt, wenn das Wasser im Winter austrocknet. Diesen Anschluss macht am besten der Sanitärinstallateur oder der Monteur in Absprache mit ihm. Die Ableitung an der Fassade ist am einfachsten, doch wenn es auf den Balkon unterhalb oder aufs Trottoir tropft, ist Ärger programmiert. Im Winter muss zudem das Wasser sicher abfliessen, das beim Heizen und Abtauen am Aussengerät entsteht, damit sich kein Glatteis bildet.
Wo kein natürliches Gefälle möglich ist, hilft eine Kondensatpumpe. Sie läuft allerdings in Intervallen und ist in einem ruhigen Raum hörbar. Für Schlaf- und Kinderzimmer wählen Sie sie nur, wenn es wirklich keine andere Möglichkeit gibt, und immer in einer leisen Ausführung.
Strom und Absicherung
Die Zuleitung bis 3 Meter gehört zur Standardmontage. Eine längere Zuleitung, typischerweise eine eigene Gruppe ab der Verteilung, wird nach Metern verrechnet. Leitungsschutzschalter und Kabelquerschnitt richten sich nach den Vorgaben des Herstellers und nach der Installation, etwa nach Leitungslänge und Verlegeart. Bei Geräten bis 3,5 kW sind ein Leitungsschutzschalter von 10 bis 16 A und ein Kabel mit 3x1,5 oder 3x2,5 mm² üblich. Die feindrähtigen Litzen des Verbindungskabels gehören in Aderendhülsen, sonst lockern sie sich mit der Zeit unter der Klemme, und die Verbindung wird heiss. Arbeiten an der Elektroinstallation darf nur ein konzessionierter Elektroinstallateur ausführen. Er prüft den neuen Stromkreis nach den Vorgaben der Niederspannungs-Installationsverordnung (NIV) und dokumentiert die Messwerte.
Wer am Kältekreislauf arbeiten darf: Kältemittel und Fachkenntnis
Klimaanlagen mit R32 oder R410A enthalten fluorierte Treibhausgase. Arbeiten am Kältekreislauf, also Bördeln, Evakuieren und das Öffnen der Serviceventile, darf nur eine Fachperson mit gültigem Fachkundenachweis für Kältemittel ausführen, in der Schweiz die sogenannte Fachbewilligung nach ChemRRV. Fragen Sie den Betrieb ruhig danach. Ohne Nachweis einer fachgerechten Montage anerkennen die Hersteller die Garantie in der Regel nicht. Selber vorbereiten können Sie zum Beispiel Schlitze oder den Platz für die Konsole, nach Absprache mit dem Monteur. Der Stromanschluss gehört dem Elektroinstallateur, das Anschliessen des Kreislaufs und die Inbetriebnahme dem Kältetechniker, der die Werte im Montageprotokoll festhält.
Häufige Fragen
Die Standardmontage einer Split-Klimaanlage mit einem Innen- und einem Aussengerät und einer Leitungslänge bis 3 m kostet gemäss aktueller Preisliste 857.20 CHF pro Stück. Längere Leitungen, Schlitze, Kernbohrungen und erschwerter Zugang werden separat verrechnet.
Ja, die Standardmontage umfasst Kupferleitung und Stromzuleitung bis 3 Meter, die Konsole, Abdeckkanäle und Befestigungsmaterial. Das Klimagerät selbst ist nicht enthalten.
Das hängt von der Geräteleistung ab. Bei 2,5 und 3,5 kW ist der Meter am günstigsten, bei 5 und 7 kW teurer, weil Rohre mit grösserem Durchmesser nötig sind. Die aktuellen Ansätze stehen in der Tabelle mit den Zuschlägen.
Eine Standardmontage eines Split-Geräts dauert meist 3 bis 5 Stunden. Ein Multi-Split, Schlitze oder Arbeiten in der Höhe können einen ganzen Tag beanspruchen.
Ja. Evakuierung und Druckprobe funktionieren auch bei leichtem Frost, und im Winter sind Termine oft einfacher zu bekommen. Lässt die Aussentemperatur keinen Test im Kühlbetrieb zu, wird gemäss Herstellerangaben mindestens der Heizbetrieb geprüft, und der Kühltest folgt an einem der ersten warmen Tage.
Ähnliche Arbeiten
Kalkulieren Sie das ganze Projekt, nicht nur eine Leistung
Im Preisverzeichnis für Bauarbeiten wählen Sie Positionen aus allen Gewerken aus. NUMIQ erstellt daraus ein kundenfertiges Angebot.